Kategorie-Archiv: Anne KLÄHN

Anne KLÄHN

„ when too perfect lieber Gott böse“

dieser weise Spruch des Medienkünstlers Nam June Paik holt mich immer wieder auf den Kern der Dinge zurück. Das eifrige, verbissene Streben nach Perfektion zieht den Zorn der Götter an und lässt einen erstarren. Und die Kinder machen es vor: Die kreativen Arbeiten von Kindern, üben auf mich eine besondere Faszination aus. Möglicherweise liegt das Geheimnis ihres eigentümlichen Charmes in ihrer Begeisterung und dem Zulassen von Entstehen lassen der Dinge. Und nicht nur die Götter mögen das.

Ich habe ursprünglich in Hamburg an der Hochschule für bildende Künste Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt freie Malerei und experimentelle Fotografie (vor der Digitalisierung) studiert, mich am Carmen Oberst Foto College bei Elisabeth Henrichs mit kunstfotografische Edeldruckverfahren und andere kreativen Photoverfahren auseinandergesetzt, habe eine Tochter und bin seit 2009 Mitarbeiterin in der Kreativwerkstatt im Kinder- und Familienzentrum DAS HAUS im Weidenweg/Friedrichshain, führe dort Projekte mit Kitagruppen und Grundschulklassen durch (z. B. Abschiedsprojekte der 6. Klassen, Kinderrechte mit den 4. Klassen und andere zu anderen Themen), leite die Malwerkstatt und gebe Keramikkurse für Kinder.

klaehn@freispieler.org

Lieblingsorte

Sequenz 03.Standbild001Seit April 2014 git es eine weitere Kooperation innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Die Justus-Liebig-Grundschule in Friedrichshain und DAS HAUS – Kinder- und Familienzentrum sind unsere Kooperationspartner für das Projekt:
-Lieblingsorte-
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen erforschen wir Lieblingsorte, Orte, die uns nerven und solche vor denen wir uns fürchten. Wir fotografieren sie für eine Ausstellung, bauen Modelle unserer selbst-erdachten Lieblingsorte, erfinden Geschichten dazu, die wir animieren.
Das Projekt findet voraussichtlich bis Ende 2016 statt.  Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V.: Künste öffnen Welten.

Gefördert von:
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„Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“

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Gemeinsam mit der JFE Mahler20 und der Hagenbeck-Schule in Weißensee führen wir bis einschließlich 2015 das Projekt „Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“ durch. Das Projekt findet innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ statt – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert vom PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“

In unserem Projekt werden die TeilnehmerInnen Ihre ganz persönlichen inneren Wunsch- und Lebens(t)räume erforschen, artikulieren und in Modelle und in Raumgestaltung übersetzen. Die Ideen und Konzepte werden in den Bezirk und Sozialraum gespiegelt und mit den Bewohnern diskutiert. Mit unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen und Methoden wird dies im Laufe von drei Schuljahren mit immer neuen TeilnehmerInnen – insbesondere SchülerInnen der Hagenbeck-Schule, die die Einrichtung von der Ganztagsbetreuung kennen, durchgeführt. Innere Lebensräume, das sind Wünsche und Sehnsüchte – verborgene Räume, zu denen uns die Kinder und Jugendlichen den Schlüssel geben. In einem Bezirk, in dem die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit deutlich über dem Berliner Durchschnitt liegt, geht es auch um beruflich Lebens(t)räume, die Artikulation von Bedürfnissen und das Finden von Lebenskonzepten.

Förderer: PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“
Partner: JFE Mahler20, Hagenbeck-Schule Weißensee

Wer gehört zu mir – Die Familienbox

familienbox

In „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ setzen sich die teilnehmenden Kinder mit dem Begriff „Familie“ auseinander und schärfen ihre eigene Wahrnehmung zum Thema.

Wir wollen herauskriegen, wen Kinder heutzutage zu ihrer Familie zählen: In Berlin trifft die hippe Patchwork-Familie auf die Großfamilien der Migranten. Wie nehmen Kinder heutzutage Familie wahr? Wen zählen sie selbst zu ihren Familienmitgliedern und wie war das bei ihren Eltern und Großeltern?

In den Workshops erstellen die Kinder ihre eigene Familienbox. Wer und was da rein kommt, bestimmen sie selbst: Zeichnungen, Bilder, Stammbäume, Fotos aber auch kleine Filme, Interviews oder erzählte Geschichten und Texte. Alles, was für sie ihre Familie beschreibt, kommt in ihre ganz persönliche Familienbox, bei der sie bestimmen, wer hineinschauen darf.

Wir möchten den Teilnehmern ermöglichen, sich aktiv mit ihrer Familiensituation auseinanderzusetzen; forschend, erkennend und wünschend.

Der JFSB hat das Projekt in seiner Fördermittelentscheidung vom 8.4.2011 als „Beste Idee“ ausgezeichnet.

Konzept/Projektleitung: Petra Girsch, www.freispieler.org
Workshopleitung: Petra Girsch, Anne Klähn, Evi Kruckenhauser
web/Gestaltung: Evi Kruckenhauser

Presse: Berliner Morgenpost vom 1. Mai 2011, Berliner Woche vom 22.6.2011

Förderer:
außerschulisch:

JFSB (Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin)
Aktion Mensch
Stiftung Berliner Sparkasse
innerschulisch:
Franz-Schubert-Grundschule Neukölln
n+ Bürgerstiftung Neukölln
DKHW (Deutsches Kinderhilfswerk)

Kooperationspartner:
Grüner Campus Malchow, Lichtenberg
Ludwig-Hoffmann-Schule, Friedrichshain
Karl-Weise-Schule, Neukölln
Grundschule am Arkonaplatz, Mitte
Haus der Familie/Kleiner Fratz e.V.

1. Gemeinschaftsschule Neukölln (Campus Rütli)

Ausführlicher link: http://familienbox.wordpress.com/