Kategorie-Archiv: Evi KRUCKENHAUSER

Wie hört sich Freundschaft an?

webSpätestens mit dem Eintritt in die Pubertät werden Freundschaften immer wichtiger und nehmen viel Zeit, Raum und Gedanken ein. In den Freundschaften wird sich gespiegelt, geht es um Liebe, Eifersucht, Miteinander und Gegeneinander, Vertrauen und verlieren. Wie hört sich Freundschaft an? Die teilnehmenden Kinder setzen sich mit dem Begriff der Freundschaft abstrakt und persönlich auseinander: Sie schreiben und vertonen Gesichte, Geschichten und Szenen, entwickeln, ausgehend von Orten, an denen Freundschaft gefunden wird, einen Hörspaziergang, finden Geräusche und Töne, harmonische und schmerzhafte. Sie lernen, ihre Gefühle und ihre Persönlichkeit auszudrücken, mit künstlerischen Methoden ein scheinbar alltägliches Feld zu erforschen und mit den Ohren wahrzunehmen.
Ein Hörstück von Kindern und Jugendlichen, gefördert von der Aktion Mensch.

Evi KRUCKENHAUSER

seit 10/2011 postgraduales Masterstudium “Kunst im Kontext”
an der Universität der Künste Berlin
2009 Zertifikat für Erwachsenenbildung, Senatsverwaltung
für Bildung, Wissenschaft, Kunst Berlin
seit 2003 freischaffend tätig
1998 – 2003 Fachhochschule Salzburg: Multi Media Art;
Dipl.-Ing. MultiMediaArt; Erasmusstipendium
2000 – 2001 Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin:
Visuelle Kommunikation
1997/98 KunstUniversität Linz: Malerei und Grafik
1995/96 Meramec College/USA: Design
* 1975 in Österreich

2 Kinder

kruckenhauser @ freispieler.org
www.evikruckenhauser.de

 

Wer bin ich? Total transmedial

Bildschirmfoto 2016-08-03 um 09.49.44In unserem Projekt werden die teilnehmenden Jugendlichen aus Berlin-Weissensee die Gelegenheit haben, die verschiedenen Aspekte ihrer Persönlichkeit mit unterschiedlichen künstlerischen Methoden auszudrücken.
Sie befinden sich mitten in der Pubertät und damit in einer Zeit der Verwirrung, Identitätssuche und
Neuordnung. DIe Arbeit in den Workshops ermöglicht ihnen, diesen Weg in das Erwachsensein mit der Methode auszudrücken, die zu ihnen passt. Zunächst werden die Methodenvorgestellt und erklärt: Bühnenbild, Foto, Film/Trickfilm, Neue Medien, Schreiben, Zeichnen. Die Teilnehmer probieren die Methoden zu unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte aus: z.B. Liebe, Freundschaft, Eltern, Zukunft, Schule. Sie entscheiden, wann sie sich mit welchem Thema beschäftigen und welche derentstandenen Werke bei einer Präsentation ausgestellt werden.

Förderer: PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“
Partner: JFE Mahler20, Hagenbeck-Schule Weißenseekoew_foerderlogofeld_4quer_rgb

Wusch(t)räume – Präsentation

Das Schuljahr neigt sich rasant dem Ende zu und wir möchten Ihnen und Euch zeigen, was die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ganztagsangebotes in der JFE Mahler 20 geschafft und geschaffen haben und wie sie sich mit dem Thema des Projektes auseinandergesetzt haben.

WANN: Mittwoch, den 30. Juni von 14 bis 16 Uhr
WO: JFE Mahler20, Mahlerstr.20 in Weißensee

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Lieblingsorte

Sequenz 03.Standbild001Seit April 2014 git es eine weitere Kooperation innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Die Justus-Liebig-Grundschule in Friedrichshain und DAS HAUS – Kinder- und Familienzentrum sind unsere Kooperationspartner für das Projekt:
-Lieblingsorte-
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen erforschen wir Lieblingsorte, Orte, die uns nerven und solche vor denen wir uns fürchten. Wir fotografieren sie für eine Ausstellung, bauen Modelle unserer selbst-erdachten Lieblingsorte, erfinden Geschichten dazu, die wir animieren.
Das Projekt findet voraussichtlich bis Ende 2016 statt.  Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V.: Künste öffnen Welten.

Gefördert von:
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Achtung Lieblingsorte!

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In diesem Projekt werden Lieblingsorte mit Bannern markiert, ein Logo kreiert und das Design für die Banner gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt. In einer künstlerischen Intervention treten wir in Kontakt mit AnwohnerInnen und konfrontieren sie mit der Inbesitznahme der Orte. Die Aktion wird fotografisch und filmisch dokumentiert. Ziel ist es, die Jugendlichen für ihre Umwelt/Umgebung zu sensibilisieren und ihnen eine Identifikation zu ermöglichen. Denn nur, was man liebt, will man auch schützen.

Gefördert von:

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Workshopleitung: Petra Girsch, Evi Kruckenhauser

Wie schön Du bist!

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Bei dem LKJ-Wettbewerb wurde unser Projekt „Wie schön Du bist…“ ausgewählt und gefördert!

Wie unterscheidet sich das Selbstbild der Mädchen von dem Bild, das z.B. ihre Mütter von ihnen und ihrer Schönheit haben? Ein Foto-Projekt, in dem Mädchen sich selbst inszenieren: SO bin ich schön! Die Mädchen arbeiten mit Orten, Requisiten, mit Rollen und mit Authentizität – eine Foto-Reise zu sich selbst.
Im Alter zwischen 10 und 17 Jahren beginnen die jungen Mädchen ihr Aussehen wahrzunehmen. Sie betrachten und vergleichen sich, finden sich manchmal schön und häufig nicht. Sie reflektieren ihr Äußeres und spiegeln sich – oft  in ihren Müttern.  Deshalb laden wir diese als Gäste ein und geben ihnen für einen begrenzten Zeitraum eine Kamera in die Hand, damit sie ihre Töchter fotografieren können, immer dann, wenn sie für sie schön sind. Die Fotos der Mädchen werden bei einer Ausstellung und in der Dokumentationsbroschüre einander gegenüber gestellt.

Förderer:

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„Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“

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Gemeinsam mit der JFE Mahler20 und der Hagenbeck-Schule in Weißensee führen wir bis einschließlich 2015 das Projekt „Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“ durch. Das Projekt findet innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ statt – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert vom PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“

In unserem Projekt werden die TeilnehmerInnen Ihre ganz persönlichen inneren Wunsch- und Lebens(t)räume erforschen, artikulieren und in Modelle und in Raumgestaltung übersetzen. Die Ideen und Konzepte werden in den Bezirk und Sozialraum gespiegelt und mit den Bewohnern diskutiert. Mit unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen und Methoden wird dies im Laufe von drei Schuljahren mit immer neuen TeilnehmerInnen – insbesondere SchülerInnen der Hagenbeck-Schule, die die Einrichtung von der Ganztagsbetreuung kennen, durchgeführt. Innere Lebensräume, das sind Wünsche und Sehnsüchte – verborgene Räume, zu denen uns die Kinder und Jugendlichen den Schlüssel geben. In einem Bezirk, in dem die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit deutlich über dem Berliner Durchschnitt liegt, geht es auch um beruflich Lebens(t)räume, die Artikulation von Bedürfnissen und das Finden von Lebenskonzepten.

Förderer: PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“
Partner: JFE Mahler20, Hagenbeck-Schule Weißensee

Wer gehört zu mir – Die Familienbox

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In „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ setzen sich die teilnehmenden Kinder mit dem Begriff „Familie“ auseinander und schärfen ihre eigene Wahrnehmung zum Thema.

Wir wollen herauskriegen, wen Kinder heutzutage zu ihrer Familie zählen: In Berlin trifft die hippe Patchwork-Familie auf die Großfamilien der Migranten. Wie nehmen Kinder heutzutage Familie wahr? Wen zählen sie selbst zu ihren Familienmitgliedern und wie war das bei ihren Eltern und Großeltern?

In den Workshops erstellen die Kinder ihre eigene Familienbox. Wer und was da rein kommt, bestimmen sie selbst: Zeichnungen, Bilder, Stammbäume, Fotos aber auch kleine Filme, Interviews oder erzählte Geschichten und Texte. Alles, was für sie ihre Familie beschreibt, kommt in ihre ganz persönliche Familienbox, bei der sie bestimmen, wer hineinschauen darf.

Wir möchten den Teilnehmern ermöglichen, sich aktiv mit ihrer Familiensituation auseinanderzusetzen; forschend, erkennend und wünschend.

Der JFSB hat das Projekt in seiner Fördermittelentscheidung vom 8.4.2011 als „Beste Idee“ ausgezeichnet.

Konzept/Projektleitung: Petra Girsch, www.freispieler.org
Workshopleitung: Petra Girsch, Anne Klähn, Evi Kruckenhauser
web/Gestaltung: Evi Kruckenhauser

Presse: Berliner Morgenpost vom 1. Mai 2011, Berliner Woche vom 22.6.2011

Förderer:
außerschulisch:

JFSB (Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin)
Aktion Mensch
Stiftung Berliner Sparkasse
innerschulisch:
Franz-Schubert-Grundschule Neukölln
n+ Bürgerstiftung Neukölln
DKHW (Deutsches Kinderhilfswerk)

Kooperationspartner:
Grüner Campus Malchow, Lichtenberg
Ludwig-Hoffmann-Schule, Friedrichshain
Karl-Weise-Schule, Neukölln
Grundschule am Arkonaplatz, Mitte
Haus der Familie/Kleiner Fratz e.V.

1. Gemeinschaftsschule Neukölln (Campus Rütli)

Ausführlicher link: http://familienbox.wordpress.com/

Waldemar sucht Kinderhaus

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.Im Juli 2009 wurden 72 Kinder des Kinderhaus Waldemar von einem Tag auf den anderen obdachlos. Aus der geplanten Fassaden- und Dachrenovierung wurde auf Grund von festgestelltem Schwamm eine Totalsanierung. An eine baldige Rückkehr war nicht mehr zu denken. Die Kinder wurden in div. Kinderläden (not)stationiert. Die Gruppen waren getrennt, die Kinder verunsichert – nichts ist mehr so wie es war.
In den Kindern wuchs eine Sehnsucht nach „ihrem“ Kinderhaus – das Feyerabendhaus/Teil des Bethanienkomplexes.
Mit dem Projektes „Waldemar sucht Kinderhaus“ begann eine visuelle und akustische Suche nach Geschichte und Gegenwart des 132 Jahre alten „Feyerabendhaus“ bzw. des Bethanienkomplexes. Entstanden ist ein 13 min. Film bestehend aus Archivmaterial, Interviews und Dokumentationsmaterial.

Idee, Konzept, Realisation: © Evi Kruckenhauser 2010
Workshopleitung: Evi Kruckenhauser, Jenny Fischer
Förderer: Quartiersmanagement Mariannenplatz (gefördert aus Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“)
Kooperationspartner: Kinderhaus Waldemar, Kreuzberg

Hörflaneur

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In unserer medialisierten oft von anderen durchorganisierten Welt hat man oft kein Bild und keinen Klang mehr von der Stadt wie sie ist, sondern nur wie sie sich darstellt.

Neun Schüler des Leibniz Gymnasiums waren von 5.1.-8.1.10 mit Kamera und Field-Recorder unterwegs, um Klänge und Bilde einzelner Berliner Bezirke aufzuspüren. Danach wurde das gesammelte Material am Rechner arrangiert. Es entstand die DVD “Hörflaneur” mit fast durchwegs technoiden Musik/Bildcollagen. Im Idealfall schafften die Schüler es, das Wesen und den Rythmus des jeweiligen Bezirkes widerzuspiegeln.

Ging es beim Projekt “Ich sehe, was du nicht hörst!” um die eigenen Projektionen auf die Stadt durch Kopfhörer und MP3, stellte “Hörflaneur” sich die Frage, wie Stadt klingt und aussieht. Die Ergebnisse könnten gegensätzlicher nicht sein: weich/hart, innen/außen, Projektion/Realität.

Idee, Konzept, Realisation: © Evi Kruckenhauser 2009
Förderer: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung/2. Jahreshälfte 2009.
Kooperationspartner: Leibnitz-Oberschule, Kreuzberg

Hörflaneur (Ausschnitt) from e k on Vimeo.

Ich sehe, was du nicht hörst!

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Der Anblick von abwesend wirkenden Menschen mit kleinen Ohrstöpseln ist allgegenwärtig mit Tendenz steigend. Wieso ziehen sich Menschen in ihre private Hör- und Sehwelt zurück? Wie verändert diese Gewohnheit den Alltag und den urbanen, sozialen Raum?

Mit diesem Projekt wurde die veränderte Wahrnehmung durch das Kopfhören theoretisch und praktisch untersucht und durch Animation künstlerisch umgesetzt. Die Jugendlichen erschlossen ihr kreatives Potential durch einen Alltagsgegenstand und hinterfragten gleichzeitig das Kopfhören kritisch.

Das Ergebnis ist eine 13-minütige filmische Dokumentation, bestehend aus Animation und Reflektion.
Auch nach Abschluss des Projektes wird diese ihren Alltag weiter begleiten.

Idee, Konzept, Realisation: © Evi Kruckenhauser 2008
Förderer: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
Kooperationspartner: Leibnitz-Oberschule, Kreuzberg

Ich sehe, was du nicht hörst! (Ausschnitt) from e k on Vimeo.