Kategorie-Archiv: Arbeiten

SOULFOOD – ICH ESSE, WAS ICH BIN

Warum schmeckt mir das Eine so gut und das Andere überhaupt nicht? Was sagt das über mich aus? Haben Gewürze, Kräuter und Lebensmittel Charaktereigenschaft, die meinen eigenen ähneln? Warum fühlt sich Brei im Mund besser an als Kohlrabi?

In unserem Projekt machen sich die Teilnehmer*Innen auf den Weg, um zu erfahren, was bestimmte Vorlieben für Gewürze, Texturen und Geschmäcker mit ihnen und ihrer Geschichte ganz persönlich zu tun haben. Kräuter, Gewürze und Lebensmittel werden Charaktereigenschaften zugeordnet und so personalisiert, Speisen werden in ihre Bestandteile dekonstruiert und damit nah- und erlebbarer gemacht, fernab von fertig produzierten Mahlzeiten. Neben der Personalisierung von Lebensmitteln wird durch die eigene, konkrete Umsetzung von Lieblingsrezepten und selbst kreierten Rezepten das Bewusstsein für Herstellungsprozesse geschärft und gleichzeitig die sinnliche Erfahrung des Kochens in den Mittelpunkt gestellt, in einer Zeit, in der Essen und Kochen vielmehr funktionalisiert werden. Das Zelebrieren gemeinsamer Mahlzeiten als Kommunikationsprozess soll den Teilnehmer*innen die soziale Bedeutung von Essen über die Sättigung und die sinnliche Erfahrung hinaus nahebringen.
Darüberhinaus werden die Kinder mit veeschiedenen analogen Fototechniken dem essen auf die Spur kommen, es verfremden, unter die Lupe nehmen und dokumentieren. Im Gegensatz zu digitaler Fotografie erfordert diese Technik Sorgfalt, Handwerk und Planung, was den Blick auf das Detail unterstützt. Die Schönheit von Essen wird ausgelotet und damit der Respekt vor und die Bedeutung von Nahrung verstärkt.

Das Projekt findet in der ersten Herbstferienwoche statt.

Wie hört sich Freundschaft an?

webSpätestens mit dem Eintritt in die Pubertät werden Freundschaften immer wichtiger und nehmen viel Zeit, Raum und Gedanken ein. In den Freundschaften wird sich gespiegelt, geht es um Liebe, Eifersucht, Miteinander und Gegeneinander, Vertrauen und verlieren. Wie hört sich Freundschaft an? Die teilnehmenden Kinder setzen sich mit dem Begriff der Freundschaft abstrakt und persönlich auseinander: Sie schreiben und vertonen Gesichte, Geschichten und Szenen, entwickeln, ausgehend von Orten, an denen Freundschaft gefunden wird, einen Hörspaziergang, finden Geräusche und Töne, harmonische und schmerzhafte. Sie lernen, ihre Gefühle und ihre Persönlichkeit auszudrücken, mit künstlerischen Methoden ein scheinbar alltägliches Feld zu erforschen und mit den Ohren wahrzunehmen.
Ein Hörstück von Kindern und Jugendlichen, gefördert von der Aktion Mensch.

Wer bin ich? Total transmedial

Bildschirmfoto 2016-08-03 um 09.49.44In unserem Projekt werden die teilnehmenden Jugendlichen aus Berlin-Weissensee die Gelegenheit haben, die verschiedenen Aspekte ihrer Persönlichkeit mit unterschiedlichen künstlerischen Methoden auszudrücken.
Sie befinden sich mitten in der Pubertät und damit in einer Zeit der Verwirrung, Identitätssuche und
Neuordnung. DIe Arbeit in den Workshops ermöglicht ihnen, diesen Weg in das Erwachsensein mit der Methode auszudrücken, die zu ihnen passt. Zunächst werden die Methodenvorgestellt und erklärt: Bühnenbild, Foto, Film/Trickfilm, Neue Medien, Schreiben, Zeichnen. Die Teilnehmer probieren die Methoden zu unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte aus: z.B. Liebe, Freundschaft, Eltern, Zukunft, Schule. Sie entscheiden, wann sie sich mit welchem Thema beschäftigen und welche derentstandenen Werke bei einer Präsentation ausgestellt werden.

Förderer: PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“
Partner: JFE Mahler20, Hagenbeck-Schule Weißenseekoew_foerderlogofeld_4quer_rgb

Wusch(t)räume – Präsentation

Das Schuljahr neigt sich rasant dem Ende zu und wir möchten Ihnen und Euch zeigen, was die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ganztagsangebotes in der JFE Mahler 20 geschafft und geschaffen haben und wie sie sich mit dem Thema des Projektes auseinandergesetzt haben.

WANN: Mittwoch, den 30. Juni von 14 bis 16 Uhr
WO: JFE Mahler20, Mahlerstr.20 in Weißensee

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Lieblingsorte Präsentation

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c, liebe Freunde und Förderer,
wir möchten Sie und Euch ganz herzlich zu unserer Präsentation des Projektes „Lieblingsorte“ einladen!
Wann: Donnerstag, den 7. Mai, von 15 bis 17.00 Uhr
Wo: DAS HAUS, Weidenweg 62 HH, 10247 Berlin
Es werden die Boxen der Kinder gezeigt, in denen sie ihre fantastischen Lieblingsorte umgesetzt haben, Fotos der realistischen Lieblingsorte gezeigt und selbst animierte Trickfilme zum Thema.

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Lieblingsorte

Sequenz 03.Standbild001Seit April 2014 git es eine weitere Kooperation innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Die Justus-Liebig-Grundschule in Friedrichshain und DAS HAUS – Kinder- und Familienzentrum sind unsere Kooperationspartner für das Projekt:
-Lieblingsorte-
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen erforschen wir Lieblingsorte, Orte, die uns nerven und solche vor denen wir uns fürchten. Wir fotografieren sie für eine Ausstellung, bauen Modelle unserer selbst-erdachten Lieblingsorte, erfinden Geschichten dazu, die wir animieren.
Das Projekt findet voraussichtlich bis Ende 2016 statt.  Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V.: Künste öffnen Welten.

Gefördert von:
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Achtung Lieblingsorte!

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In diesem Projekt werden Lieblingsorte mit Bannern markiert, ein Logo kreiert und das Design für die Banner gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt. In einer künstlerischen Intervention treten wir in Kontakt mit AnwohnerInnen und konfrontieren sie mit der Inbesitznahme der Orte. Die Aktion wird fotografisch und filmisch dokumentiert. Ziel ist es, die Jugendlichen für ihre Umwelt/Umgebung zu sensibilisieren und ihnen eine Identifikation zu ermöglichen. Denn nur, was man liebt, will man auch schützen.

Gefördert von:

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Workshopleitung: Petra Girsch, Evi Kruckenhauser

Wie schön Du bist!

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Bei dem LKJ-Wettbewerb wurde unser Projekt „Wie schön Du bist…“ ausgewählt und gefördert!

Wie unterscheidet sich das Selbstbild der Mädchen von dem Bild, das z.B. ihre Mütter von ihnen und ihrer Schönheit haben? Ein Foto-Projekt, in dem Mädchen sich selbst inszenieren: SO bin ich schön! Die Mädchen arbeiten mit Orten, Requisiten, mit Rollen und mit Authentizität – eine Foto-Reise zu sich selbst.
Im Alter zwischen 10 und 17 Jahren beginnen die jungen Mädchen ihr Aussehen wahrzunehmen. Sie betrachten und vergleichen sich, finden sich manchmal schön und häufig nicht. Sie reflektieren ihr Äußeres und spiegeln sich – oft  in ihren Müttern.  Deshalb laden wir diese als Gäste ein und geben ihnen für einen begrenzten Zeitraum eine Kamera in die Hand, damit sie ihre Töchter fotografieren können, immer dann, wenn sie für sie schön sind. Die Fotos der Mädchen werden bei einer Ausstellung und in der Dokumentationsbroschüre einander gegenüber gestellt.

Förderer:

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„Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“

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Gemeinsam mit der JFE Mahler20 und der Hagenbeck-Schule in Weißensee führen wir bis einschließlich 2015 das Projekt „Wunsch(t)räume – Lebens(t)räume“ durch. Das Projekt findet innerhalb des Programmes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ statt – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und realisiert vom PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“

In unserem Projekt werden die TeilnehmerInnen Ihre ganz persönlichen inneren Wunsch- und Lebens(t)räume erforschen, artikulieren und in Modelle und in Raumgestaltung übersetzen. Die Ideen und Konzepte werden in den Bezirk und Sozialraum gespiegelt und mit den Bewohnern diskutiert. Mit unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen und Methoden wird dies im Laufe von drei Schuljahren mit immer neuen TeilnehmerInnen – insbesondere SchülerInnen der Hagenbeck-Schule, die die Einrichtung von der Ganztagsbetreuung kennen, durchgeführt. Innere Lebensräume, das sind Wünsche und Sehnsüchte – verborgene Räume, zu denen uns die Kinder und Jugendlichen den Schlüssel geben. In einem Bezirk, in dem die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit deutlich über dem Berliner Durchschnitt liegt, geht es auch um beruflich Lebens(t)räume, die Artikulation von Bedürfnissen und das Finden von Lebenskonzepten.

Förderer: PARITÄTischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V./Programm „Ich bin HIER!“
Partner: JFE Mahler20, Hagenbeck-Schule Weißensee

Sehnsuchtsräume

Sehnsuchtsraum

In unserem Projekt „Sehnsuchtsräume“ haben sich Jugendliche aus Berlin-Weissensee künstlerisch mit ihren Sehnsüchten beschäftigt. Ein Sehnsuchtsort kann vieles sein: Ein geografischer Ort, ein Blick ein Gegenstand, eine Atmosphäre, eine Begegnung. Es ist ein Spiel mit Erinnerungen, Möglichkeiten und auch Erwartungen. Wir haben uns diesen noch verschlossenen Räumen zunächst in Gesprächen und dann gestalterisch genähert. Nach einer Inspirationsphase haben die Jugendlichen mit Kästen/“boxes“ im Sinne von Joseph Cornell gestalterisch ihre Ideen umgesetzt. Die Boxen waren aus Stoff (schwarz/weiß), Pappe oder Holz. Aus den vielfältigen Sehnsuchtsraumkonzepten wurden zwei ausgewählt, um sie in einen leerstehenden Bauwagen auf dem Schulgelände der Hagenbeck-Schule zu bauen: „Superman“ und „Preisverleihung Eiskunstlauf“. Die fertigen „boxes“ wurden in Treibhausähnlichen Glasvitrinen auf dem Schulhof ausgestellt. Nach Abschluss des Projektes gab es eine öffentliche Präsentation für die die Teilnehmer eine Führung entwickelten.

 

Idee, Konzept, Projektleitung: Petra Girsch
Workshopleitung: Petra Girsch, Ricarda Hüsgen
Gestaltung: Evi Kruckenhauser
Kooperationspartner:
Hagenbeck-Schule
Förderer:
Aktion Mensch
Stiftung Berliner Sparkasse
Hagenbeck-Schule

Wer gehört zu mir – Die Familienbox

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In „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ setzen sich die teilnehmenden Kinder mit dem Begriff „Familie“ auseinander und schärfen ihre eigene Wahrnehmung zum Thema.

Wir wollen herauskriegen, wen Kinder heutzutage zu ihrer Familie zählen: In Berlin trifft die hippe Patchwork-Familie auf die Großfamilien der Migranten. Wie nehmen Kinder heutzutage Familie wahr? Wen zählen sie selbst zu ihren Familienmitgliedern und wie war das bei ihren Eltern und Großeltern?

In den Workshops erstellen die Kinder ihre eigene Familienbox. Wer und was da rein kommt, bestimmen sie selbst: Zeichnungen, Bilder, Stammbäume, Fotos aber auch kleine Filme, Interviews oder erzählte Geschichten und Texte. Alles, was für sie ihre Familie beschreibt, kommt in ihre ganz persönliche Familienbox, bei der sie bestimmen, wer hineinschauen darf.

Wir möchten den Teilnehmern ermöglichen, sich aktiv mit ihrer Familiensituation auseinanderzusetzen; forschend, erkennend und wünschend.

Der JFSB hat das Projekt in seiner Fördermittelentscheidung vom 8.4.2011 als „Beste Idee“ ausgezeichnet.

Konzept/Projektleitung: Petra Girsch, www.freispieler.org
Workshopleitung: Petra Girsch, Anne Klähn, Evi Kruckenhauser
web/Gestaltung: Evi Kruckenhauser

Presse: Berliner Morgenpost vom 1. Mai 2011, Berliner Woche vom 22.6.2011

Förderer:
außerschulisch:

JFSB (Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin)
Aktion Mensch
Stiftung Berliner Sparkasse
innerschulisch:
Franz-Schubert-Grundschule Neukölln
n+ Bürgerstiftung Neukölln
DKHW (Deutsches Kinderhilfswerk)

Kooperationspartner:
Grüner Campus Malchow, Lichtenberg
Ludwig-Hoffmann-Schule, Friedrichshain
Karl-Weise-Schule, Neukölln
Grundschule am Arkonaplatz, Mitte
Haus der Familie/Kleiner Fratz e.V.

1. Gemeinschaftsschule Neukölln (Campus Rütli)

Ausführlicher link: http://familienbox.wordpress.com/

Patchwork Neukölln

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Das traditionelle Kunsthandwerk Patchwork verbindet verschiedenste Stoffe und Materialien zu einem Gesamtkunstwerk. Traditionell wird hierbei emotionalen, familiären und historischen Themen Ausdruck verliehen. Patchwork soll hier beispielhaft für das Zusammensetzen der so unterschiedlichen Lebenswelten Neuköllns (sozialer Brennpunkt, Multikulti, Anziehungspunkt für Intellektuelle, Künstler und Kulturschaffende), seiner Geschichte und seines heutigen Gesichtes stehen. Das entstandene Kunstwerk wird die Möglichkeit verbildlichen, dass Unterschiede und Ambivalenzen zusammengefügt und nebeneinander sich bereichern und ergänzen können.

Mittels Kiezspaziergängen wird den Kindern die Geschichte und Bedeutung ihres Lebensraumes gezeigt. Musik, Gerüche, Gerichte – Natur, alte Bausubstanz, Verkehr, Geschäfte – Kleidung, Farben, Traditionen und Merkwürdigkeiten. Die Kinder dokumentieren ihre Erlebnisse mittels Foto- und Tonaufnahmen. In Anlehnung an das Kunsthandwerk des Patchworks werden diese Dokumente auf Grundlage des Gebietsplanes aneinander gefügt.

Gebietsplan und Ergebnisse der Kinder werden parallel im Rahmen des Elterncafes der Kindervilla gezeigt. Eltern, Nachbarn und Interessierte werden mit ihrem Lebensraum durch den unvoreingenommenen Blick der Kinder konfrontiert und dazu motiviert eine klassische Patchworkdecke zu gestalten, die das Gesicht des Gebietes wiederspiegelt. In diesem Rahmen wird ein Austausch über Wahrnehmung, Erfahrungen, Ängste und Vorbehalte, vor allem aber das Potenzial des Gebietes und die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten stattfinden.

 

Idee, Konzept, Projektleitung: Jenny Fischer
Kooperationspartner: Kindervilla der Naturfreundejugend e.V., Wissmannstr. 31, 12049 Berlin
Förderer: Projektfonds Kulturelle Bildung

Warum essen die nix?

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Fasten und Feiern

Das Fasten ist in allen Weltreliglionen ein wichtiges Ritual. Der Verzicht, innere Einkehr und das Erleben in der Gemeinschaft steht hier im Vordergrund. In einer Stadt wie Berlin treffen viele Kulturen und Religionen aufeinander und so können wir in diesem Projekt das Fasten und das anschließende Feiern (Fastenbrechen) aus nächster Nähe kennen lernen. Die teilnehmenden Kinder schließen Fasten-Vereinbarungen, sie kochen Fastenspeisen miteinander, sie machen Interviews zum Thema und feiern ihre eigenen Feste. Außerdem dokumentieren sie mit der Kamera das gesamte Projekt. Zum Schluß präsentieren wir eine Ausstellung mit Film, Fotos und Objekten.

Idee, Konzept, Projektleitung: Petra Girsch; realisiert über Kulturgymnastik e.V. 2010

Kooperationspartner: Grundschule am Arkonaplatz
Förderer: Projektfonds kulturelle Bildung, Deutsches Kinderhilfswerk, Kreuzberger Kinderstiftung

Preis: Mediamax 2010

Projektwebsite: warumessendienix.de.vu

Waldemar sucht Kinderhaus

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.Im Juli 2009 wurden 72 Kinder des Kinderhaus Waldemar von einem Tag auf den anderen obdachlos. Aus der geplanten Fassaden- und Dachrenovierung wurde auf Grund von festgestelltem Schwamm eine Totalsanierung. An eine baldige Rückkehr war nicht mehr zu denken. Die Kinder wurden in div. Kinderläden (not)stationiert. Die Gruppen waren getrennt, die Kinder verunsichert – nichts ist mehr so wie es war.
In den Kindern wuchs eine Sehnsucht nach „ihrem“ Kinderhaus – das Feyerabendhaus/Teil des Bethanienkomplexes.
Mit dem Projektes „Waldemar sucht Kinderhaus“ begann eine visuelle und akustische Suche nach Geschichte und Gegenwart des 132 Jahre alten „Feyerabendhaus“ bzw. des Bethanienkomplexes. Entstanden ist ein 13 min. Film bestehend aus Archivmaterial, Interviews und Dokumentationsmaterial.

Idee, Konzept, Realisation: © Evi Kruckenhauser 2010
Workshopleitung: Evi Kruckenhauser, Jenny Fischer
Förderer: Quartiersmanagement Mariannenplatz (gefördert aus Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“)
Kooperationspartner: Kinderhaus Waldemar, Kreuzberg

Kunst macht stark

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Ein Werkstattprojekt zur Förderung der frühkindlichen Bildung

Die Idee ist, dass jedes Kind über die notwendigen Fähigkeiten verfügt, sich in der Welt zu recht und seinen persönlichen Platz zu finden. Um die Kinder in dieser elementaren Phase zu unterstützen werden Angebote geschaffen, in denen sie diese ureigenen Fähigkeiten in einem besonderen (künstlerisch-kreativen) Rahmen zu erproben, kennenlernen und nutzbar zu machen.
Die Kindern wurden mit verschiedenen Farben und Materialien konfrontiert, mit denen sie experimentieren konnten. Gleichzeitig wurde ihre Fantasie angesprochen, indem sie dazu angeregt wurden, sich Geschichten, Situationen und Möglichkeiten auszudenken. So ist die Farbe nicht nur Farbe, Material nicht nur Material. Es werden Assoziationen geweckt. Blau ist der Himmel, blau ist kalt, blau ist Freiheit. Ton ist weich und kalt und auch warm, spröde und so viel mehr. Mehl, Hülsenfrüchte, Gewürze, wie fühlt sich das an, wie riecht denn das.
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Konzept/Projekt- und Workshopleitung: Jenny Fischer
Kooperationspartner: Kita Hasenheide, Urbanstr. 48K,10967 Berlin
Förderer: STM GEKKO Düttmann-Siedlung, Soziale Stadt

Sehnsuchtsorte

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Verschlossene Räume

In diesem Projekt machen wir mit den Jugendlichen eine Reise zu ihren „verschlossenen Räumen“ im Inneren und zu ihren ganz persönlichen Sehnsüchten.
Ein Sehnsuchtsort kann vieles sein: Ein geografischer Ort, ein Blick, ein Gegenstand, eine Atmosphäre, eine Begegnung. Es ist ein Spiel mit Erinnerungen, Möglichkeiten und auch Erwartungen. Die Jugendlichen werden mit uns Spaziergänge durch ihren Kiez, auf Flohmärkte und durch Trödelläden machen und dort nach Gegenständen suchen, die ihre Sehnsuchtsorte darstellen und bebildern können. Nach einer Inspirationsphase werden sich die Jugendlichen mit Kästen/“boxes“ im Sinne von Joseph Cornell gestalterisch ihren Ideen nähern und umsetzen. Dies sind Holzkästen, oft mit einer Glasscheibe versehen, in denen die gesammelten Gegenstände platziert werden. Am Schluss des Projekts stehen eine Ausstellung der boxes in den Räumen von kulturgymnastik e.V. sowie eine Broschüre zur Dokumentation des Projektes.

Idee, Konzeption, Projektleitung: Petra Girsch über Kulturgymnastik e.V., 2010
Workshopleitung: Ricarda Hüsgen
Förderer: LKJ (Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Berlin e.V.)

Hörflaneur

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In unserer medialisierten oft von anderen durchorganisierten Welt hat man oft kein Bild und keinen Klang mehr von der Stadt wie sie ist, sondern nur wie sie sich darstellt.

Neun Schüler des Leibniz Gymnasiums waren von 5.1.-8.1.10 mit Kamera und Field-Recorder unterwegs, um Klänge und Bilde einzelner Berliner Bezirke aufzuspüren. Danach wurde das gesammelte Material am Rechner arrangiert. Es entstand die DVD “Hörflaneur” mit fast durchwegs technoiden Musik/Bildcollagen. Im Idealfall schafften die Schüler es, das Wesen und den Rythmus des jeweiligen Bezirkes widerzuspiegeln.

Ging es beim Projekt “Ich sehe, was du nicht hörst!” um die eigenen Projektionen auf die Stadt durch Kopfhörer und MP3, stellte “Hörflaneur” sich die Frage, wie Stadt klingt und aussieht. Die Ergebnisse könnten gegensätzlicher nicht sein: weich/hart, innen/außen, Projektion/Realität.

Idee, Konzept, Realisation: © Evi Kruckenhauser 2009
Förderer: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung/2. Jahreshälfte 2009.
Kooperationspartner: Leibnitz-Oberschule, Kreuzberg

Hörflaneur (Ausschnitt) from e k on Vimeo.

Mauerkinder und Widerstand

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.„Mauerkinder und Widerstand“ ist eine Weiterführung des Projektes „Mein Leben am Mauerstreifen“ aus dem Vorjahr. Auch in diesem Jahr 2009 können wieder Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren die Geschichte des Mauerbaus und – falls möglichst direkt erfahren.

Wir stellen Fotos aus der Vergangenheit in der Gegenwart nach und erarbeiten dazu eine Ausstellung. Mit Kunstaktionen versuchen wir, den Menschen auf der Straße noch einmal das Gefühl der plötzlichen „Abgeschnittenheit“ nachempfinden zu lassen und wir wollen wissen, was sie dabei bewegt.

Außerdem sprechen wir mit Zeitzeugen, die den Mauerbau erlebt haben, aber ganz besonders auch die „Friedliche Revolution“. Denn auf die Frage „Warum habt Ihr das mit Euch machen lassen?“, die ein Teilnehmer in dem Vorläuferprojekt dem Zeitzeugen Jörg Hildebrandt stellte, folgt die Erkenntnis, dass man mit gewaltfreiem Widerstand eine Menge erreichen kann. Wie das 1989 ging möchten wir erfahren.

Die Teilnehmer des Projektes werden außerdem wieder in Interviewtechnik und Kameraführung geschult und dokumentieren das gesamte Projekt mit einer Kamera.

Projektleitung: Petra Girsch, realisiert über Kulturgymnastik e.V. 2009
Förderer: Jugend- und Familienstiftung Berlin, Kreuzberger Kinderstiftung
Preis: KIKA, „Hier ist ein Platz für Helden“

Grenzenlos Feiern

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Erntedankfest. Bayram. Chanukka. St. Martin.

Transkultur: Was ist das? Die vielen Kulturen in einer Großstadt wie Berlin leben neben- und miteinander und manchmal entsteht durch die Vermischung etwas Neues. Der Schwerpunkt unseres Projektes liegt in der Dokumentation von Festen: religiöse Familienfeste und/oder Straßenfeste. Wir wollen herausfinden, ob sich die Festkultur im Sinne einer Transkulturalität bereits verändert hat. Wie ist es beispielsweise mit dem Ramadanfest zum Abschluss des Ramadan? Auch Kinder nicht-muslimischer Herkunft, die in Kreuzberger Kitas gehen, erleben oft die schönen und leckeren Seiten des „Zuckerfestes“. Das Straßenfest: Wer tanzt mit wem und zu welcher Musik? Feiert jede Gruppe für sich? Chanukka ist für uns inzwischen ein Weihnachtsfest/ -markt jüdischer Prägung, an dem auch Menschen nicht-jüdischer Herkunft willkommen sind. Wir wollen außerdem die religiösen Feste der verschiedenen Kulturen und deren Hintergründe besser kennen lernen.
Ergebnis des Projektes ist ein kurzer Film, Blog und eine Broschüre.

Idee, Konzept, Projektleitung: Petra Girsch; realisiert über Kulturgymnastik e.V., 2009
Förderer: LKJ, Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Berlin e.V.